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1# Zuerst war es mal nur eine Idee

Schon seit einigen Jahren hatte ich den Wunsch, einmal einen Roman zu schreiben. Doch bis jetzt fehlte mir immer die Zeit, mich intensiv damit zu beschäftigen. Vor allem war mir bewusst, dass es ganz anders ist, einen  Roman zu schreiben, als ein ein Sachbuch.  Sachbücher, sind für mich im Grunde leicht, weil ich dort ein Thema/ Wissen weitergebe, jenes ich mir über Jahre erarbeitet habe und auch fast täglich an Vorträgen und Seminaren weitergebe.

Ich liebe meine Arbeit als Medium, Coach und Autor und doch habe ich in diesem Gebiet in den letzten Jahren so ziemlich alles erreicht, was man erreichen kann, als erfolgreichster Schweizer Sachbuchautor. Nur den Wunsch, meinen Roman zu schreiben, konnte ich noch nicht umsetzen. Diese neue Herausforderung möchte ich nun annehmen.

Die Roman-Themen, die mich privat interessieren, haben nicht viel mit meiner Arbeit zu tun und sind auch nicht unbedingt im spirituellen Bereich zuhause. Doch mir war immer bewusst, wenn ich einen Roman schreiben möchte, dann würde ich ihn gerne zu einem Thema schreiben, das mich persönlich  interessiert  neben den spirituellen Themen. Natürlich kam dann auch die Angst, die Angst was die Menschen sagen würden, wenn ich einen Roman schreibe, der nicht spirituell ist. Wird ein Roman von mir überhaupt angenommen? Ich habe auch intensiv mit meiner Freundin darüber gesprochen und auch sie war am Anfang unsicher, ob meine Leser, jene ich bis jetzt habe, mit dem Thema des neuen Romans etwas anfangen können. Ob sie dies trennen können, von meiner Arbeit als Medium und Coach, oder ob sie dies nicht können?Viele Fragen und auch Unsicherheiten.

Doch dann besann ich mich darauf, was ich am besten kann, ich vertraute einfach meiner Intuition und begann mal mit dem Schreiben der  ersten Fassung. Als ich die erste Seite fertig hatte, zeigte ich sie meiner Freundin, und sie meinte: „Phuu dieses Thema, interessiert keine Frau! Ich weiss nicht, ob dies ankommt! Denn bis jetzt sind 90% deiner Leser, Frauen!“ Ich war zuerst enttäuscht, doch nach einem langen Gespräch, wurde uns einfach immer mehr bewusst, dass ich ja meinen Traum erfüllen will, dass ich nicht für meine Leser/Innen schreiben darf, sondern für mich und meinen Traum. Mir hat dieses Gespräch unglaublichen Mut gemacht und die Corona Krise war für mich ideal, denn plötzlich hatte ich die Zeit, die mir immer fehlte, alsGeschenk erhalten.  Ich konnte somit ernsthaft mit dem Roman  beginnen. Der erste Schritt, war aber für mich, mir bewusst zu machen, dass ich dieses Buch nur für mich schreibe, dass ich nicht daran denken darf, ob und wie es ankommen würde.   Ich kam zu dem Punkt, dass ich ja eine neue Herausforderung suche und zu dieser gehört es eben auch, einfach über die Themen zu schreiben, die mich außer meiner Arbeit noch interessieren. Egal, ob andere dies passend finden oder nicht.

Ich will mich als Autor neu entdecken und mit dir lieber Leser meine Gedankengänge in den nächsten Blog Beiträgen teilen. Natürlich fragst du dich jetzt erst recht: „Oh, mein Gott, über was will er denn schreiben, wenn er so Angst hat!“ Das verrate ich noch nicht 😉 Es soll doch spannend bleiben. Das Thema ist auch nicht so schlimm, wie einige jetzt denken. Es ist einfach der Druck, den ich mir selber mache. Wäre es mein erster Roman und noch niemand würde mich als Autor kennen, dann würde ich mir nicht so viele Gedanken  machen. Doch nach 13 Bestsellern im Sachbuchbereich, ist es schwer  für die Menschen zu verstehen, dass es dennoch mein erster Roman  ist und ein Roman wirklich was ganz anderes ist.  Ich musste den Druck zuerst loslassen, mich frei machen und einfach meinem Herzen vertrauen und das schreiben was mich glücklich macht. Egal was die Leser/innen sagen, egal was der Buchhandel, der Verlag, die Vertreter, Freunde und Kollegen sagen. Mein Verlag (Giger Verlag) lässt mir sowieso freie Hand. Er vertraut mir und meiner Intuition!:)  Dieser Prozess hat nun schon einige Wochen in Anspruch genommen und ich habe mindestens schon 10 mal angefangen mit dem Buch und genau so oft wieder die Idee und alles verworfen.

Doch plötzlich hatte ich für mich meine Geschichte gefunden und hab meine anfängliche Unsicherheit angenommen. Jetzt bin ich gerade im Flow, jenen ich brauche, um dieses Buch zu schreiben. Seit zwei Wochen bin ich nun am Schreiben. Ich möchte dich mitnehmen auf die Reise und dir aufzeigen, wie es mir dabei ergeht.

Bis bald und danke dass du mich begleitest.
Pascal

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5 Kommentare. Hinterlasse eine Antwort

  • Hallo Pascal, super Idee mit deinem Roman und das du uns teilhaben lässt. Wünsche Dir noch viele gute Ideen und Inspirationen…Glück muss man Dir ja nicht wünschen, denn : Ein Zufriedener braucht kein Glück. Er hat es bereits ! 👍🙋‍♀️

    Antworten
  • Hallo Pascal,

    ich wünsche Dir viel Erfolg beim Schreiben Deines Romans.
    Manchmal ist kommt es gar nicht auf das richtige Thema an, sondern wie ein Buch geschrieben ist.
    Wenn mir der Schreibstil eines Autors gefällt, dann lese ich automatisch und gerne weiter. Ansonsten lasse ich es auch wenn mich ein Thema interessiert.

    Viele Grüße

    Jacek

    Antworten
  • Katja Pröh-Härich
    13. Juni 2020 9:17

    Lieber Pascal, womöglich wird Dein neues Projekt der Schlüssel für viele Männer, sich näher mit Deiner Expertise zu befassen💥Ich wünsche Dir viel Erfolg!

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  • Hallo Pascal, ich verstehe deine Zweifel gut, aber ich freue mich schon auf dein Buch. Ich glaube, dass es wahrscheinlich für einen Autor leichter ist in der 3.Person zu schreiben, da die Ich-Form blockieren kann, denn da fühlst du dich zwangsläufig mehr verbunden und kannst vielleicht weniger Abstand/ Kritik an der Hauptperson wahren. Ich habe aber noch nie ein Buch geschrieben, also mach du mal lieber wie du meinst 😄! Viel Spaß dabei und liebe Grüße von Susanne

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  • Jeannine Bräkow
    14. Juni 2020 23:02

    Zuerst ist es eine Idee, dann wird es ein Traum und irgendwann ist es Wirklichkeit🎊

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